
Über Mich
Menschen in herausfordernden Lebensphasen achtsam zu begleiten ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine innere Haltung.
Mein fachlicher Weg verbindet Pflege, Wissenschaft und ganzheitliche Medizin. Heilpraktikerin zu sein ist für mich das Ergebnis eines langen beruflichen Weges und mittlerweile die Berufung meines Herzens.
Denn darüber hinaus bin ich staatlich examinierte Krankenschwester und habe zusätzlich akademische Abschlüsse im Studienfach Pflege (Bachelor of Science) sowie Gesundheitsmanagement (Master of Arts).

Behandlungsschwerpunkte
Tierische Begleitung
Auf Wunsch begleitet mich mein lieber, freundlicher American Cocker Spaniel Simba zu ausgewählten Terminen. Er ist ruhig, zugewandt und hat ein feines Gespür für Stimmungen. Natürlich geschieht das nur, wenn es für Sie passend ist. Wer keinen Kontakt zu Hunden möchte, bekommt selbstverständlich auch keinen.
Der Einsatz von Tieren in therapeutischen oder begleitenden Settings wird seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Studien zeigen, dass der Kontakt mit Tieren positive Effekte auf das emotionale Wohlbefinden, die Stressregulation und die soziale Interaktion haben kann. Besonders bei älteren Menschen und bei demenziellen Erkrankungen wird beobachtet, dass Tiere Zugang schaffen können, wo Worte manchmal nicht mehr ausreichen.
Mögliche positive Aspekte, die in der Literatur beschrieben werden, sind unter anderem:
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Förderung von emotionaler Nähe und Geborgenheit
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Reduktion von Anspannung und Stress
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Aktivierung von Erinnerungen und positiven Emotionen
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Unterstützung sozialer Interaktion
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Anregung von Kommunikation
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Förderung von Aufmerksamkeit und Wahrnehmung
Gerade bei demenziell erkrankten Menschen kann der Kontakt zu einem Tier helfen, Vertrauen aufzubauen und Momente von Freude und Lebendigkeit zu ermöglichen. Tiere begegnen Menschen ohne Bewertung. Sie reagieren auf Gefühl, nicht auf Diagnose.
Simba ist kein Therapietier im klassischen Sinn, sondern eine liebevolle Begleitung, die auf Wunsch Teil des Settings sein darf. Mir ist wichtig, dass Sie sich sicher und wohlfühlen. Deshalb entscheiden wir gemeinsam, ob seine Anwesenheit für Sie unterstützend ist.


Demenz
Demenz ist für mich nicht nur ein fachlicher Schwerpunkt, sondern eine Herzensangelegenheit.
Bereits während meines Studiums habe ich mich intensiv mit dem Thema Demenz beschäftigt. Meine Bachelorarbeit widmete ich der Förderung kognitiver Fähigkeiten bei Menschen mit Demenz. In meiner praktischen Tätigkeit, insbesondere in geriatrischen Einrichtungen und auf spezialisierten Demenzstationen, durfte ich verschiedene Pflege- und Betreuungskonzepte kennenlernen und erleben, was im Alltag wirklich trägt.
Doch mein Weg zu diesem Schwerpunkt war nicht nur fachlich motiviert.
Er ist zutiefst persönlich.
Meine Großeltern waren die größte Inspiration für meinen beruflichen Weg. Ich durfte sie über viele Jahre begleiten, während die Demenz Stück für Stück mehr Raum in ihrem Leben einnahm. Ich habe erlebt, wie Erinnerungen verblassen, wie vertraute Strukturen sich verändern und wie herausfordernd dieser Prozess für eine ganze Familie sein kann.
Diese Zeit war schmerzhaft und zugleich prägend. Sie hat mir gezeigt, wie viel Geduld, Verständnis und liebevolle Zuwendung es braucht. Und wie wichtig es ist, Menschen in dieser Phase nicht nur medizinisch zu betrachten, sondern ihnen menschlich zu begegnen.





