top of page

Demenztherapie und Beratung

Eine Demenzerkrankung betrifft nie nur eine einzelne Person. Sie verändert den Alltag, Beziehungen, Rollen und oft das gesamte Familiensystem. In meiner Arbeit nehme ich mir deshalb Zeit für die ganze Geschichte.

 

Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch. Wann haben die ersten Veränderungen begonnen. Welche Symptome sind aufgefallen. Gab es besondere Lebensereignisse, Belastungen oder gesundheitliche Einschnitte. Wie hat sich der Verlauf entwickelt. Mir ist wichtig, nicht nur die Diagnose zu kennen, sondern den Menschen dahinter zu verstehen.

​​

Ganzheitliche Betrachtung

Ich sehe Demenz nicht nur als isolierte neurologische Diagnose, sondern als komplexen Prozess, bei dem viele Faktoren eine Rolle spielen können. Dazu gehören Lebensstil, Stoffwechselprozesse, Nährstoffversorgung, Vorerkrankungen, Stressbelastungen und das soziale Umfeld.

 

Deshalb schaue ich mir bei demenziell erkrankten Menschen auch die Mikronährstoffversorgung an, mögliche Risikofaktoren und individuelle Belastungen. Auf dieser Basis entsteht ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept, das schulmedizinische Behandlungen nicht ersetzt, sondern begleitend unterstützt.

Der individuelle Therapieplan

Bei demenziellen Erkrankungen gibt es für mich keine Standardschablone. Jeder Mensch bringt seine eigene Biografie mit, seine Gewohnheiten, seine Art zu fühlen und zu reagieren. Und jede Familie hat ihre ganz eigene Dynamik. Deshalb arbeite ich mit unterschiedlichen Behandlungskonzepten, die ich immer individuell anpasse.

 

Gerade hier nehme ich mir für die Anamnese besonders viel Zeit. Ich möchte verstehen, wie der Verlauf begonnen hat, was sich verändert hat und was im Alltag wirklich belastet. Mir geht es nicht nur um Symptome, sondern um das ganze System. Den Menschen, das Umfeld, die Angehörigen, die Ernährung, die Tagesstruktur, die Biografie und die kleinen Details, die im Alltag oft den größten Unterschied machen.

So entsteht der Behandlungsplan Schritt für Schritt

 

1. Ausführliche Anamnese und Verlaufsgespräch

Wir schauen gemeinsam auf die Entwicklung der Demenz, wichtige Ereignisse, aktuelle Herausforderungen und Ressourcen. Angehörige sind hier ausdrücklich mitgedacht.

 

2. Ganzheitliche Einschätzung der Rahmenbedingungen

Wie sieht der Alltag aus. Welche Routinen geben Sicherheit. Wie ist das häusliche Umfeld gestaltet. Wo entstehen Überforderung und wo entstehen gute Momente.

 

3. Blick auf Ernährung und Nährstoffversorgung

Ich beziehe die Ernährungsgewohnheiten mit ein und schaue, ob eine Labordiagnostik sinnvoll ist, um die Mikronährstoffversorgung besser einordnen zu können.

 

4. Individuelle Therapiebausteine auswählen

Je nach Situation kombiniere ich passende Bausteine, zum Beispiel alltagsnahe Orientierungshilfen, Strategien für herausforderndes Verhalten und gezielte Sinnesreize wie Düfte, Musik oder vertraute Geschmäcker, die Sicherheit und positive Emotionen unterstützen können.

 

5. Strukturierter Plan für Betroffene und Angehörige

Sie erhalten einen klaren, gut umsetzbaren Therapieplan, der nicht überfordert, sondern entlastet. Mit konkreten Vorschlägen für den Alltag, verständlich erklärt und passend zu Ihrer Situation.

 

6. Begleitung und Anpassung im Verlauf

Demenz verändert sich, und damit darf sich auch der Plan verändern. Wir prüfen regelmäßig, was gut funktioniert, was schwer ist und was angepasst werden sollte.

 

Mir ist wichtig, dass Sie sich nicht allein gelassen fühlen. Mein Ziel ist ein Konzept, das Orientierung gibt, Sicherheit stärkt und den Alltag ein Stück leichter macht. Für den demenziell erkrankten Menschen genauso wie für die Menschen, die ihn begleiten.

Beratung im häuslichen Umfeld 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Beratung im Alltag. Ich unterstütze Angehörige dabei, das Wohnumfeld so zu gestalten, dass Orientierung erleichtert wird. Klare Strukturen, visuelle Hinweise, Routinen und kleine Anpassungen können viel Sicherheit geben.

 

Auch im Umgang mit herausfordernden Situationen stehe ich beratend zur Seite. Unruhe, Rückzug, Aggression oder Angst entstehen oft aus Überforderung oder fehlender Orientierung. Gemeinsam schauen wir, was hinter dem Verhalten stehen könnte und wie man deeskalierend und wertschätzend reagieren kann.

 

Arbeit mit Sinnesreizen

In meiner therapeutischen Begleitung arbeite ich gezielt mit unterschiedlichen Sinnesreizen. Düfte, Musik, vertraute Geschmäcker oder haptische Reize können Erinnerungen aktivieren und emotionale Zugänge schaffen.

 

Gerade bei fortgeschrittener Demenz erreichen wir Menschen häufig weniger über Worte als über Gefühle und Sinneseindrücke. Diese Zugänge nutze ich achtsam und individuell angepasst.

Unterstützung für Angehörige

Angehörige leisten oft Unglaubliches und stoßen dabei nicht selten an ihre Grenzen. Ich biete Raum für Fragen, Unsicherheiten und auch für eigene Gefühle. Entlastung, Verständnis und konkrete Handlungsempfehlungen sind ein zentraler Bestandteil meiner Beratung.

Die Begleitung

Mein Anliegen ist es, die Lebensqualität sowohl des demenziell erkrankten Menschen als auch der Angehörigen bestmöglich zu unterstützen.

 

Durch eine strukturierte Anamnese, ganzheitliche Betrachtung, individuelle Therapieplanung und alltagsnahe Beratung entsteht ein Konzept, das Sicherheit, Orientierung und ein Stück Zuversicht zurückgeben kann.

Familie

Familie

Quality Time

Quality Time

Rentner auf Terrasse

Rentner auf Terrasse

Spazieren im Park

Spazieren im Park

Image by dianne clifford

Image by dianne clifford

ältere Frau

ältere Frau

Image by micheile henderson

Image by micheile henderson

Image by Alexas_Fotos

Image by Alexas_Fotos

Zertifikate Demenz

IMG_4449.jpg
IMG_4450.jpg

Kontakt

Naturheilpraxis Peckham 

Bei der Alten Kate 8

22926 Ahrensburg 

Tel: 0163/9817799

Email: Kontakt@naturheilpraxis-peckham.de

 

Sprechzeiten:  Nach Vereinbarung

Kontaktformular

Danke für die Nachricht! :)

© 2026 Elisa Peckham

bottom of page